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22.08.2005 16:23, Steve Woodman E-Mail:
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22.08.2005 16:21, steve Woodman E-Mail:
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01.04.2005 13:19, Reinhard Fuchs aus München E-Mail:
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01.04.2005 13:17, Reinhard Fuchs aus München E-Mail:
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01.04.2005 13:14, Reinhard Fuchs aus München E-Mail:
Funkkaserne Domagkstraße
Abschluss der Mietverträge zum Termin 31.03.05
Unangemessene Benachteiligung der Mieter

Sehr geehrter Herr Fisser,
Ihr Sekretariat hat mitgeteilt, dass Punkte schriftlich benannt werden sollten, an denen die vorliegenden Mietverträge durch den Mieter nicht akzeptabel sind.
1. Zunächst ist dies die völlig unangemessen verkürzte Frist zur Unterzeichnung der Verträge. Teilweise stehen nicht einmal zwei Tage zur Prüfung und Abstimmung zur Verfügung.
2. Zum zweiten greifen wir die Regelungen zu Nebenkosten heraus. Sie erhalten dazu unseren in einem Schreiben nochmals zusammen gefassten Schriftverkehr mit der BImA zu diesem Punkt.
2.1 Die BImA hat sich zu den genannten Fragen weder weiter geäußert noch einen Termin eingeräumt. Herr Stellwaag hat am 18.03.05 unter der Überschrift „Funkkaserne: Bestätigung der telefonischen Unterredung und Zusage einer Prüfung“ in einer Mail mitgeteilt:
Zitat:
„Sehr geehrter Herr Fuchs,

die von Ihnen heute vorgetragenen Anliegen werde ich prüfen. Zu gegebener Zeit erhalten Sie weitere Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Stellwaag“

Die vorgetragenen Anliegen bezogen sich auf 3 Schreiben vom 18.03.05, unter anderem das ausführliche Schreiben zu den Nebenkosten. Die Antwort steht bis heute noch aus. Daher ist der Vorgang als offen zu betrachten und kann auch beim besten Willen nicht mietvertraglich in eine vertraglich bindende Form gegossen werden.

2.2 Der Mietvertrag wird vorläufig unterzeichnet. Ausdrücklich wird der Anspruch auf Zahlung der dargestellten Miete anerkannt, jedoch vorläufig noch nicht der vertraglich genannten Nebenkosten im Vertragszeitraum.

Für den Monat April wird – ausdrücklich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht – der im Vertrag genannte Betrag für den Anteil Nebenkosten einbezahlt, um unseren weiterhin guten Willen zur einvernehmlichen Regelung zu dokumentieren.

2.3 Für die neuen Mietverträge ab 01.04.2005 wird gegenüber BImA und der HV von der Mietergemeinschaft gefordert:
- eine Verbrauchs-gerechtere Abrechnung, beispielsweise für Mietflächen wie Übungsräume im KG.
- Auf Antrag soll jeder Mieter die Möglichkeit erhalten, Medienzähler wie Trinkwasser- und Stromzähler auf seiner Mietfläche oder in seinem Gebäude optional einzurichten. Wer hieran nicht interessiert wird, wird über die Flächenumlage wie bisher an der verbleibenden Differenz der Einzelzählungen zur Hauptzählung der jeweiligen Medien beteiligt.
- Wegen der unberechtigten und der unangemessenen Anteile an den Nebenkosten aus Niederschlagswassergebühr en sei auf das Schreiben an die BImA verwiesen.

2.4. Sämtliche Regelungen des Mietvertrages, die sich auf die Nebenkosten beziehen, stehen unter dem Vorbehalt der obigen weiteren Verhandlungen mit der BImA.

Vertragsklauseln, die sich auf die Nebenkosten beziehen sind beispielsweise:
Ziffer 2.1 bis2.6, 2.9 (Kaution/Bürgschaft im Wert 3 MM incl. NK),
und alle Klauseln des Zahlungsverzuges, soweit sie in Bezug auf mögliche mieterseitige Kürzungen für NK geltend gemacht werden könnten:
Ziffer 3.2, 2.4

3. Ggf fügen die Mieter weitere Punkte zu diesen genannten hinzu, die aus Ihrer Sicht eine unangemessene Benachteiligung der Mieter darstellen, wie z. B. die gestern auch schriftlich benannte unangemessene Forderung nach Schönheitsreparaturen und die Rückbauverpflichtung am Ende der Mietzeit. Auch Sie wissen, wie die Mieter die Räume übernommen haben und wer in den Erhalt der Räume und Baulichkeiten Geld investiert hat.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Reinhart Fuchs
Sprecher für die Mietergemeinschaft


Verteiler:
Vorstand EVZ
Sprecher Künstler
Sprecher Gewerbetreibende

01.04.2005 13:13, Reinhard Fuchs aus München E-Mail:
Nebenkostenabrechnung
Unser Schreiben vom 18.03.05

Sehr geehrter Herr Stellwaag,
bezüglich der Nebenkosten haben wir von Ihrer Seite noch immer keine offizielle Reaktion erhalten. Sie hatten erläutert, dass hierzu in Ihrem Hause gleich eine Besprechung am Vormittag des 18.03. stattgefunden hat und hatten im Gespräch Bedenken hinsichtlich des erforderlichen Aufwandes angeführt. Auch hatten Sie schriftlich angekündigt:
Zitat: „die von Ihnen heute vorgetragenen Anliegen werde ich prüfen. Zu gegebener Zeit erhalten Sie weitere Nachricht.“ Diese Nachricht ist hier bislang nicht eingegangen.
Mündlich hatte ich dazu in unserem Telefonat am Mittag des 18.03.05 das praktische Verfahren erläutert, dass (zu Ziffer 1) kein monatelanges Herumrechnen angefragt ist, sondern einfach ein Besuch von fachlich (und im Sinne der Vertretung der Mieterschaft) hierzu geeigneten Beiräten der Mietergemeinschaft bei Herrn Ehrecke. Ich schlug Ihnen vor: in einer gemeinsamen Durchsicht durch die betreffenden Unterlagen sollten die Ausgangs-Rechnungen mit den von den Mietern eingenommenen Beträgen für die Nebenkosten verglichen werden, ob ungefähr eine Deckungsgleichheit bestand.
Durch den Eingang der Mietverträge bei den einzelnen Mietern und die Fristsetzung zur Unterschrift 31.03.05 ergibt sich nun eine deutlich erhöhte Dringlichkeit.
Sehr befremdlich erscheinen uns in diesem Zusammenhang Aussagen der Beteiligten, dass Mietvertragswünsche, die nach dem 31.03.05 (19:00 oder 24:00 Uhr) auf dem Fax der HV Fisser eingehen, keine Berücksichtigung mehr finden werden. Ebenso seltsam muten Aussagen an, das Wasser werden dann am Folgetag durch Herrn Ehrecke persönlich abgestellt (nicht etwa durch die städtischen Behörden, die damit ihre Forderungen gegenüber der BImA durchsetzen würden). Was soll damit bezweckt werden?

Wir fordern Sie nochmals dringend auf, der Mietergemeinschaft einen Termin einzuräumen, in dem Sie sich zu den 3 Vorschlägen äußern werden, die mit Schreiben vom 18.03.05 dargestellt wurden und wiederhole diese hier nochmals:
1. gegenüber BImA (Bezug auf vergangene Abrechnungen, alte Mietverhältnisse):
die Nebenkosten der vergangenen Jahre müssen insgesamt transparent gemacht und überprüft werden. Der verantwortliche Verwalter, Herr Ehrecke, möge bitte Rechenschaft über die tatsächlich angefallenen Nebenkosten und deren Verteilung ablegen.
Hintergrund: bei der Nachrechnung der Daten Wasser und Abwasser erscheinen die Zahlen in nicht nachvollziehbaren Größenordnungen. Es mögen sich Kosten plus und minus ergeben haben, so dass die Abrechnung insgesamt ungefähr stimmt, dann ist dies dann ja auch nachweisbar. Die Plausibilitäts-Prüfu ng wird durch Beiräte der Mietergemeinschaft vorgenommen.
Sie wissen wie die Rechtsprechung in diesem Falle gelagert ist: letztlich dürfen nur Pauschalen in einer Größenordnung verlangt werden, wie sie den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen. Zitat: „verboten ist allein, eine unangemessen überhöhte Nebenkostenpauschale festzusetzen
(Bundesgerichtshof , AZ: VIII ZR 195/03)“
Hinsichtlich der Verteilung ist darauf zu achten, dass die Kosten für Leerstände und Gebäude in eigener Nutzung der BImA oder ähnliche Sonderfälle nicht auf die NK der Mieter umgelegt werden, insbesondere die Niederschlagswassergebühr en für befestigte Dach-, Hof- und Straßenflächen. Zitat: „der Vermieter muss auch leer stehende Mieteinheiten in seine Abrechnung einbeziehen. Er muss die darauf entfallenden Beträge allerdings selbst tragen, darf also die Gesamtkosten für das nur teilweise vermietete Gebäude auf die vermieteten Wohneinheiten aufteilen.“
Wir fordern zudem eine gerechtere Umlage der Niederschlagswassergebühr en der großen Parkflächen auf die entsprechenden Nutzer dieser Flächen. Ganz praktisch: sollte es sich heraus stellen, dass die Hausverwaltung Fisser größere Hof- oder Parkflächen nicht anmietet oder nicht angemietet haben, dann darf der hierauf entfallende Teil der Niederschlagswassergebühr en der Gemeinschaft der verbleibenden Mieter nicht zugerechnet werden.

2. gegenüber BImA (Bezug auf vergangene/neue Abrechnungen, alte/neue Mietverhältnisse):
Die Niederschlagswassergebühr erscheint wesentlich überhöht. Wir vermuten, dass der Abflussfaktor noch genau so in der Rechnung steht, wie er von der Stadtentwässerung aufgrund von Befliegungen des Stadtgebietes festgelegt wurde. Allerdings legt die Entwässerungssatzung der Stadt München dar, dass dies nur die Vermutung darstellt, die mit Plan und Tabelle widerlegt werden kann. Wir haben Ihnen den genauen Text der Entwässerungsatzung der Stadt München (S 211) hierzu mit gesondertem Schreiben am 21.03.05 bereits zukommen lassen, aber noch keine Reaktion von Ihrer Seite hierzu erhalten.
Wir bieten Ihnen (nochmals) an: gegen Aufwandsentschädigung stellt die Mietergemeinschaft hier gerne die Plan- und Tabellenunterlagen zusammen, damit der Faktor geändert beantragt werden kann, mit jährlichen Einsparungen in Größenordnungen von 100.000 bis 150.000 € p.a.

3. gegenüber HV Fisser (Bezug auf zukünftige Abrechnungen, neue Mietverhältnisse):
Die Mietergemeinschaft fordert eine Verbrauchs-gerechtere Abrechnung, beispielsweise für Mietflächen wie Übungsräume im KG. Auf Antrag soll jeder Mieter die Möglichkeit erhalten, Medienzähler wie Trinkwasser- und Stromzähler auf seiner Mietfläche oder in seinem Gebäude optional einzurichten. Wer hieran nicht interessiert wird, wird über die Flächenumlage wie bisher an der verbleibenden Differenz der Einzelzählungen zur Hauptzählung der jeweiligen Medien beteiligt.
Die Mietergemeinschaft hat weit reichende Vorschläge unterbreitet, wie im Rahmen des alternativen Abwasserkonzeptes die Mietnebenkosten beispielsweise im Bereich Niederschlagswasser drastisch gesenkt werden hätten können, durch Abtrennung der Niederschlagswässer und Versickerung auf dem Gelände. Davon scheint nun kaum etwas umgesetzt zu werden, sonst würden sich unmittelbar nach Durchführung Nebenkosten-Senkungen in diesem Bereich ergeben. Die Kosten für diese Maßnahmen waren im Alternativen Entwässerungskonzept enthalten. Trotzdem hatte es einen Kostenvorteil von 450.000 € gegenüber den aus der Zeitung berichteten Kosten von 1,15 Mio. €. Man könnte provozierend fragen: sollen die Mieter auch noch für die Verwerfung des günstigeren Konzepts zur Kasse gebeten werden?
Wir hatten sehr entgegen kommend bisher formuliert: diese Punkte sollen aus unserer Sicht nach Möglichkeit friedlich und einvernehmlich behandelt werden. Vom Ablauf her sollte hier vor den Einzel-Mietvertragsverhandlung en eine Einigung gefunden werden.
Nunmehr werden wir seitens HV Fisser vor die vollendeten Tatsachen „Einheitsmietvertrag“ unter Berufung auf die BImA und die Stadt München gestellt und unter unmittelbaren Zugzwang gesetzt, den Vertrag mit sämtlichen Regelungen so zu unterzeichnen, weil Fisser „daher keine Änderungen und / oder Ergänzungen mehr hieran vornehmen“ wird.
Wegen der nun als zwingend dargestellten Mietvertragsunterzeichnungen schlagen wir Ihnen und gleichzeitig der Mietergemeinschaft nun als Vorgehensweise vor:
1. Da es kurzfristig nicht einmal zu einem Gespräch geschweige denn zu einer einvernehmlichen Vereinbarung mit der BImA gekommen ist, so empfiehlt die Mietergemeinschaft den Mietern, die Nebenkosten und sämtliche diesbezügliche Regelungen in den Mietvertragsverhandlungen Vertragsergänzung (z. B. handschriftlich im Original) auszuklammern. Wir stehen auf dem Standpunkt: bei HV Fisser stellen diese Kosten ja nur einen Durchlaufposten dar.
2. Bei den Zahlungen der Mieter wird zunächst im April ohne Anerkennung einer Rechtspflicht der derzeit vertraglich verlangte Betrag „monatlicher Gesamtmietzins“ bezahlt. Die Mietvertragsunterzeichnung erfolgt mit den handschriftlichen Anfügungen und dem Verweis auf das Begleitschreiben zu den angemerkten Punkten in einer vorläufigen Art und Weise. Im Laufe der ersten beiden Aprilwochen erwarten wir Terminvorschläge seitens der BImA zur Klärung der genannten Punkte.
Sie werden mit uns darin übereinstimmen müssen, dass sich die BImA wie auch das Kommunalreferat der Stadt München sowohl an einem moralischen als auch an einem rechtlichen Anspruch messen lassen muss, keinesfalls überhöhte Nebenkosten zu verlangen. Einschränkende Klauseln des alten wie des neuen Mietvertrages sehen wir dahin gehend als nicht haltbar an.
Es wäre daher durchaus praktikabel und auch aus unserer Sicht empfehlenswert, wenn hier seitens der BImA sehr bald ein überprüfbares Zahlenwerk zu den „alten“ und den „neuen“ Nebenkostenansätzen offen und übersichtlich auf den Tisch gelegt wird. Stellen Sie sich den Verwaltungsaufwand für die BImA, die Stadt München und die HV Fisser vor, wenn die Mieter oder auch nur Teile der Mieterschaft zukünftig Vorbehalte, Einbehalte, Abschläge oder dergleichen einführen würden, um klar belegbare Rechtsansprüche durchzusetzen. Auch hier sehen wir die einschränkenden Klauseln des neuen Mietvertrages als moralisch und rechtlich nicht haltbar an
3. Sämtliche Regelungen des Mietvertrages mit der HV Fisser, die sich auf die Nebenkosten beziehen, stehen unter dem Vorbehalt der obigen weiteren Verhandlungen mit der BImA, ganz gleich, ob bereits Mietverträge oder Vorformen davon zum jetzigen Zeitpunkt abgeschlossen wurden oder unter dem immensen Druck seitens Vermieter noch abgeschlossen werden.
4. Ggf fügen die Mieter weitere Punkte zu diesen genannten hinzu, die aus Ihrer Sicht eine unangemessene Benachteiligung der Mieter darstellen, wie z. B. die gestern auch schriftlich benannte unangemessene Forderung nach Schönheitsreparaturen und die Rückbauverpflichtung am Ende der Mietzeit. Sie wissen selbst, wie die Mieter die Räume übernommen haben und wer in den Erhalt der Räume und Baulichkeiten Geld investiert hat.
Wir bitten (weiterhin) und sehr dringlich um ein Gespräch und Klärung der entsprechenden Abläufe.
Mit freundlichen Grüßen

01.04.2005 13:10, Reinhard Fuchs aus München E-Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrter Herr Wiechart, Herr Stellwaag, Frau Schmidt-Geierhaas, Herr
Ehrecke,
Sehr geehrter Herr Fisser,
Sehr geehrter Herr Saller,
Hallo Mitmieter in der Funkkaserne,

Sie erhalten die vorbereiteten und weitgehend abgestimmen Schreiben der
Einfachkeit halber per Sammelübermittlung.

Nach wie vor sei der Wunsch nach einer offenen und transparenten Abrechnung
der Nebenkosten und nach einer fairen und zumutbaren Vertragsgestaltung im
Einzelnen erneut vorgetragen. Die widersprüchlichen Vorgänge der letzten
Tage könnten an dieser Stelle im Einzelnen beschrieben werden, sie tragen
allerdings nicht sonderlich zu einem vertrauensvollen Klima zwischen Mieter-
und Vermieterseite bei.

mit freundlichen Grüßen

Reinhart Fuchs

------------------------------ ------------------------------ -------------
Dipl.-Ing. Versorgungstechnik (FH) Reinhart Fuchs
Kaufmann der Grundstücks-/Immobilienwi rtschaft
Ingeborgstraße 64 – 81825 München
Tel. geschäftlich: (089) 439 888 61
Fax geschäftlich: (089) 4536 4711
Mobil: 0178 7109 365
Email: <mailto:Reinhart.Fuchs@fuch seck.de> Reinhart.Fuchs@fuchseck.de

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Gesendet: Dienstag, 29. März 2005 12:18
Betreff: WG: Funkkaserne: weiteres Vorgehen in der Frage Nebenkosten,
Vorschlag


Hallo alle,

Anbei auch die Flächenberechnung Version 01 (offiziell der BImA übermittelt)
und Version 02 (für unsere Belange aufgestellt, tabellarischen Darstellung
der Flächenanteile, die nach Auswertung der beiden Bestandpläne Entwässerung
von 1971 und von 1990 tatsächlich in den Kanal entwässern)

Anbei auch der Auszug aus der Entwässerungssatzung, um die es bei der
Niederschlagswassergebühr geht (mit 260.000 € pro Jahr einer der ganz fetten
Brocken in einer vergangenen Abrechnung von 550.000 €/a, damit mit 0,46 €/m²
von 0,97 €/m²). Ausdrücklich ist hier von einer jederzeit widerlegbaren
Vermutung eines Abflussfaktors die Rede - diese Widerlegung kraft
eindeutiger Sachlage sollte nun nach 13 Jahren überhöhter Beiträge für die
nächsten 3 und alle folgenden möglichen Jahre einer Nutzung rechtswirksam
vollzogen werden.

mit freundlichen Grüßen

Reinhart Fuchs

31.03.2005 03:49, Steve Woodman E-Mail:
Auszug aus: http://www.domagkateliers.de/i ndex.php?option=content&ta sk=view&id=167&Itemid= 2


Hallo alle Raum-/ Atelier-/ Studiosucher !!! ;)

betr.: Räume frei in den DomagkAteliers

... heute früh um 11 wurde bekannt gegeben, daß das Haus 39 , Domagkstr. 33, 80807 München / Nordschwabing (ehemalige Funkkaserne) nicht an den Kanal angeschlossen werden soll, weil zu wenig Mietinteressenten da sind.

Erdgeschoß und 1.Stock sind so gut wie leer. Die Räume sind von ca.35 qm bis über 100 qm groß und werden als Büro-/Lager- oder Atelier-/Studiofläche vermietet.

Parkettboden, Raumhöhe 305 cm , teilweise sehr schön hell! und ideal als Atelier! ... es gibt auch noch einen großen Raum im Keller.

Dem Haussprecher Clemens Bachmayer wurde gesagt, es bestünde noch eine Chance, das Haus doch noch anzuschließen, wenn bis Freitag so viele Mietwillige gefunden sind, daß die Vermietung des ganzen Hauses für die Hausverwaltung Fisser zumindest aussichtsreich wird.

Deshalb: wer was sucht, soll sich schnell bei Clemens Bachmayer melden und zwar am besten per SMS mit der Bitte um Rückruf: 0172 960 8181 oder auch: 089 32422211 ... im Auftrag von Clemens: Sebastian Segl

14.03.2005 22:32, Steve Woodman aus Domagkland E-Mail:
Auszug aus http://www.domagkateliers.de/i ndex.php?option=content&ta sk=view&id=165&Itemid=

Hausverwaltung Fisser übernimmt doch die Funkkaserne - Was ist mit den Mietverträgen?


Montag, 14. März 2005

Wie am vergangenen Samstag aus der Süddeutschen Zeitung zu erfahren war, übernimmt Herr Christoph Fisser als Generalmieter die Verwaltung der Funkkaserne bis Ende 2007. Das bedeutet, dass die Domagkateliers zunächst in ihren Räumen bleiben können.

Weiterhin offen bleibt jedoch die Frage der Mietvertragsgestaltung. Die von der Hausverwaltung Fisser im Herbst 2004 vorgelegten Mietverträge sind selbst von OB Ude als "ausgesprochen problematisch" bezeichnet worden (siehe hier).


Oberbürgermeister Ude hat zu den gerade laufenden Mietvertragsverhandlungen Stellung genommen. Die Künstlerschaft versucht die Domagkatliers in ihrer bisherigen Struktur zu erhalten. Die Landeshauptstadt München hat großes Interesse am Erhalt der Künstlerkolonie bekundet. Nach drei Verhandlungstreffen mit dem neuen Vermieter Christoph Fisser haben die Vereine noch keine schriftlichen Zugeständnisse bzgl. der strittigen Vertragspunkte erreicht. Nach wie vor engagieren sich jedoch alle Vorstände dafür, gemeinsam mit dem neuen Vermieter einen Vertrag auszuarbeiten, der für beide Seiten fair ist.

Der Münchner Oberbürgermeister Ude äußert sich dazu wie im Folgenden dargestellt:



Verschiedene Regelungen in Fissers bisherigen Mietvertragsentwurf hält er "für ausgesprochen problematisch".

Zitat Ude:

"Ich habe Herrn Fisser mit Blick auf diese Vertragspassagen noch einmal nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass es der Landeshauptstadt München darauf ankommt, dass die Künstlerinnen und Künstler in den Domagkateliers nicht übermäßigen finanziellen Belastungen ausgesetzt werden, die für diese nicht tragbar sind und das Areal als Atelierstandort letztendlich gefährden würden.

Die Landeshauptstadt München hat bereits in ihrem Bebauungsplanverfahren eindeutig zu erkennen gegeben, dass der Erhalt der künstlerischen Nutzung auf dem Areal der Funkkaserne für die Stadt von großer Bedeutung ist.

Ich hoffe sehr, dass bei der Formulierung der Vertragsdetails eine Lösung gefunden wird, die den Verbleib der Künstlerinnen und Künstler auf dem betroffenen Areal sicherstellt."


14.03.2005 22:28, Steve Woodman aus Domagkland E-Mail:
Initiative zur Erhaltung der Gewerbetreibenden der Domagkstr. 33

Nur noch 15 Tage!


Wir laden alle Gewerblichen Mieter und Künstler der ehem. Funkkaserne Domagkstr. 33 zu einer außerordentlichen Mieterversammlung in Gebäude 40 „Evangeliumszentrum“ Eingang im Innenhof rechts neben GLAD am Freitag den, 18.03.05 um 16:00 ein.


Wir möchten gerne den aktuellen Stand der Dinge erörtern und alles mögliche tun, um bleiben zu können.
Wir möchten alle, auch ihre Nachbarn und Bekannte, welche auf dem Gelände Flächen angemietet haben bitten zu kommen.


Mit besten Grüßen

Gremium K. Biglari, Geb. 34
Tel. 089-32479837
Steve Woodman Te. 0179-7786808
Steve@woodman.de

02.03.2005 01:41, Gremium K. Biglari aus Domagkland E-Mail:
Initiative zur Erhaltung der Gewerbetreibenden der Domagkstr. 33

Nur noch 30 Tage!


Wir laden alle Gewerblichen Mieter und Künstler der ehem. Funkkaserne Domagkstr. 33 zu einer außerordentlichen Mieterversammlung in Gebäude 40 „Evangeliumszentrum“ Eingang im Innenhof rechts neben GLAD am Freitag den, 04.03.05 um 16:00 ein.


Wir möchten gerne den aktuellen Stand der Dinge erörtern und alles mögliche tun, um bleiben zu können.
Wir möchten alle, auch ihre Nachbarn und Bekannte, welche auf dem Gelände Flächen angemietet haben bitten zu kommen.


Mit besten Grüßen

Gremium K. Biglari, Geb. 34
Tel. 089-32479837
Steve Woodman Te. 0179-7786808
Steve@woodman.de



01.03.2005 09:29, steve woodman aus domgkland E-Mail:
bitte weitersagen - bitte weitersagen - bitte weitersagen

keine atmenpause - gesschichte wird gemacht - es geht voran -

Neues Treffen im Evangeliumszentrum: Freitag den, 04.03.05 um 16:00

bitte weitersagen - bitte weitersagen - bitte weitersagen

22.02.2005 11:27, Interessent E-Mail:
Wie ist eigentlich die Lage gerade?

05.02.2005 11:52, Steve Woodman aus Domagkland E-Mail:
Initiative zur Erhaltung der Gewerbetreibenden der Domagkstr. 33

Nur noch 45 Tage!


Wir laden alle Gewerblichen Mieter der ehem. Funkkaserne Domagkstr. 33 zu einer außerordentlichen Mieterversammlung in Gebäude 40 „Evangeliumszentrum“ Eingang im Innenhof rechts neben GLAD am Donnerstag den, 10.02.05 um 19:00 ein.


Wir möchten gerne den aktuellen Stand der Dinge erörtern und alles mögliche tun, um bleiben zu können.
Wir möchten alle, auch ihre Nachbarn und Bekannte, welche auf dem Gelände Flächen angemietet haben bitten zu kommen.


Mit besten Grüßen

Gremium K. Biglari, Geb. 34
Tel. 089-32479837
Steve Woodman Te. 0179-7786808
Steve@woodman.de

01.02.2005 09:31, ehrecke E-Mail:
Halllo,
leider entspricht der Beitrag des Herrn Jorga aus dem Domagkland zumindest in dem Punkt bezüglich der Zukunft der Mieter in der Mitte nicht dem momentanen Planungsstand.
Es ist momentan nicht geplant nur eine Sanierung der Randgebiete durchzuführen.
Endgültige Planungen liegen in der 7. o. 8. KW vor und werden dann an alle Mieter weiterverbreitet. Voraussichtlich werden nur die Gebäude nicht saniert, welche schon jetzt ganz oder teilweise leer sind.
Im Auftrag
Ehrecke

28.01.2005 15:29, arno Jorga aus domagkland E-Mail Homepage:
Heute haben alle Mieter der Domagkstr. 33 der BIMA ein Konzept zur gemeinsamen Anmietung des Geländes bis 2007 vorgelegt. Dies beinhaltet auch die von uns ausgearbeitete Lösung der Abwasserproblematik


Die noch zu konstituierende Rechtsform wird sowohl aus Künstlern als auch aus Gewerbetreibenden bestehen.
Wenn wir den Zuschlag bekommen, können wir allen Mietern u.a. eine transparente Nebenkostenabrechnung zusichern.
Versicherungen werden z.B. nach dem Ausschreibungsprinzip gewählt und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Vertrag genommen.
Der Bürgermeister Ude wurde direkt in Kenntniss gesetzt.

Durch die Vertretungen der Interessensgemeinschaften werden fachlich kompetente und finanzierbare Lösungen, die im letzten Monat von Fachleuten, Architekten und Ingenieuren gemeinsam mit Arbeitsgruppen der IGs ausgearbeitet wurden für die Abwasserproblematik in die Vertragsverhandlungen miteingebracht.
Grundvorraussetzung ist für uns, daß keine Mietpreiserhöhungen für die einzelnen Mieter stattfinden.
Laut Auskunft von Stadt und Bund sind die zuständigen Stellen sehr daran interessiert, die Sache schnell zu lösen.

Das Konkurrenzangebot von Christoph Fisser sichert nur die Zukunft der Mieter am äußeren Rande des Geländes, laut seinem Mitarbeiter Herrn Dietmar Gierl fallen die Gebäude im Inneren, darunter verschiedene Künstlerhäuser, Kindergarten und Gewerbe wie die Großküche "durch das Raster" seines Konzepts.

Auf diesem Wege streben wir nun an, an den weiteren Entscheidungen konstruktiv mitzuarbeiten und hoffen, schnell eine Lösung für den Verbleib aller Mieter des Geländes zu finden und endlich die Planungssicherheit für die nächsten drei Jahre sicherzustellen.

21.01.2005 16:06, Steve Woodman - K. Biglari E-Mail:
Brief von Christian Ude vom 11.1.2005 an die Initiative zur Erhaltung an der Domagkstr. 33 z.H. Hr. K. Biglari –

Büro Rathaus Marienlpatz 8, 80331, Zimmer 285 Sachbearbeitung Dorothee Schiwy dorothee.schiwy@muenchen.de 089-233-92472



Unsere Zeichen BOB-Sch 9410/GD-04/4


Sehr geehrter Herr Biglari,

vielen Dank für Ihr o.g. Schreiben.
Selbstverständlich ist der Landeshauptstadt München und auch mir persönlich an einer Lösung der Situation auf dem Gelände der Funkkaserne sehr gelesen.
Wie Ihnen mein Büro bereits telefonisch mitgeteilt hat, werden daher zur Zeit seitens der Landeshauptstadt sämtliche Möglichkeiten zu einer sinnvollen Hilfestellung überprüft. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen hängt jedoch im wesentlichen vom Eigentümer das Geländes ab.

Ich habe mich aus diesem Grund inzwischen schriftlich an Herrn Bundesfinazminister Eichel gewandt und diesen um konstruktive Mitwirkung an einer – zumindest provisorischen – Lösung gebeten.

Letztendlich wir man also erst dann effektiv das weitere Vorgehen planen können, wenn eine Reaktion das Bundes vorliegt. Ich werde dann kurzfristig und umgehend zu einem Gespräch mit den Beteiligten einladen.

Mit freundlichen Grüssen

Christian Ude

15.01.2005 15:28, Sebastian Segl E-Mail:
Ergänzungsantrag von
Bündnis 90 / Die Grünen / Rosa Liste

für den gemeinsamen Ausschuß für Stadtplanung und Bauordnung, des Kulturausschusses
und des Kommunalausschusses vom 12. 1. 2005

1. Es ist nach wie vor erklärtes Ziel des Stadtrates der Landeshauptstadt München die Künstlerkolonie Domagkstraße sowie die ansässigen Gewerbebetriebe möglichst in der jetzigen Größe zu erhalten.

2. Der Stadtrat missbilligt, dass die Bundesvermögensverwaltung über Jahre hinweg zwar Mieten für die Zwischennutzungen vereinnahmt, aber offensichtlich keine Investitionen zum Erhalt der Abwasserleitungen getätigt hat und auch nun keinerlei Verantwortung übernehmen will, weder für die ökologische Belastung noch für die dort tätigen KünstlerInnen und Gewerbetreibenden.

3. Für die Künstlerkolonie und die Gewerbebetriebe muss eine Zwischenlösung gefunden werden, die einen Verbleib der KünstlerInnen im derzeitigen Bestand sichert. Hierfür bieten sich am ehesten sog. „Hygiene-Container“ an. Es ist weiterhin Position der Stadt, daß die hierfür anfallenden Kosten von der Bundesvermögensverwaltung getragen werden müssen. Dies soll auch im Rahmen der Kaufverhandlungen nochmals thematisiert werden, da die Sanierungskosten für das Grundstück erheblich gestiegen sind.

4. Das Kulturreferat bemüht sich schnellstmöglich, mit den KünstlerInnen Betreibermodelle zu entwickeln. Es wird weiterhin eruiert, ob eine Münchner Genossenschaft (z. B: Wogeno, Wagnis ) oder die MGS als Träger einer dauerhaften Lösung in Frage kommen könnte.

5. Das Stadtverwaltung stellt differenziert dar, warum die über Jahre in der Planung vorgesehenen 20.000 qm Geschossfläche nicht mehr finanzierbar erscheinen. Das Planungsreferat wird beauftragt, die Bauleitplanung für das Areal der ehemaligen Funkkaserne unter Berücksichtigung einer Künstlerhoffläche von mindestens 6.000 qm Geschossfläche im Bestand fortzuführen und im restlichen Planungsgebiet ca. 14.000 qm Geschossfläche in für Künstlerinnen und Künstler geeigneten Bereichen (allgemeine Wohngebiete und Gewerbegebiete) vorzusehen. Es ist aber weiterhin zu versuchen, möglichst viel Bestand zu erhalten.

6. Das Kommunalreferat wird beauftragt, die Kaufverhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland noch im 1. Halbjahr 2005 zum Abschluss zu bringen.

7. Der Antrag Nr. 02-08/02181 der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/RL vom 17. 12. 2004 ist damit geschäftsordnungsgemä ;ß behandelt.

8. Der Beschluss unterliegt der Beschlussvollzugskontrolle.


Siegfried Benker
Boris Schwartz
Jens Mühlhaus
Sabine Krieger

[Dieser und der folgende Beitrag sind entnommen aus: "RIS", dem öffentlich zugänglichen Ratsinformationssystem auf "www.muenchen.de"... ]

15.01.2005 15:02, Sebastian Segl E-Mail:
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung gemeinsam mit dem Kulturausschuss und dem Kommunalausschuss vom 12.01.20

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Funkkaserne

In allen drei Ausschüssen wird in der Gesamtabstimmung folgender einstimmiger
Beschluss gefasst:

1. Das Planungsreferat wird beauftragt, die Bauleitplanung für das Areal der ehemaligen Funkkaserne unter Berücksichtigung einer Künstlerhoffläche von ca. 6.000 m² Geschossfläche im Bestand fortzuführen und im restlichen Planungsgebiet ca. 14.000 m² Geschossfläche für Künstlerinnen und Künstler im Umgriff des künftigen Künstlerhofes (allgemeine Wohngebiete und Gewerbegebiete) vorzusehen.

2. Der Stadtrat missbilligt, dass die Bundesvermögensverwaltung über Jahre hinweg zwar Mieten für die Zwischennutzungen vereinnahmt, aber offensichtlich keine Investitionen zum Erhalt der Abwasserleitungen getätigt hat und auch nun keinerlei Verantwortung übernommen hat, weder für die ökologische Belastung noch für die dort tätigen KünstlerInnen und Gewerbetreibenden.

3. Um die Zwischennutzung der Künstlerinnen und Künstler und der Gewerbebetriebe bis 2007 zu sichern, wird die Verwaltung gebeten, im Benehmen mit der Bundesvermögensverwaltung Lösungen zur temporären Abwasserentsorgung zu finden. Dabei sollen neben dem Aufstellen von Hygienebehältern auch der Einsatz von Mikro-Filtrationsanlagen geprüft werden. Darüber hinaus soll die Möglichkeit geprüft werden, ob das Abwassersystem der „Künstlerkolonie“ nicht im Zuge der Sanierung der Kanäle des BGS im Vorgriff auf den Bebauungsplan mitsaniert werden kann. Die notwendigen Investitionskosten sind in die Kaufverhandlungen einzubeziehen.

4. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, schnellstmöglich mit den Künstlerinnen und Künstlern ein Betreibermodell zu entwickeln. Mögliche Formen sind Genossenschaften oder eingetragene Vereine; die Erfahrungen der WOGENO und Wagnis sind zu nutzen. Das Planungsreferat wird beauftragt zu prüfen, inwieweit z. B. die MGS als Projektentwickler für die geplante Künstlerhoffläche beauftragt werden kann.

5. Die Stadtverwaltung stellt differenziert dar, warum die über Jahre in der Planung vorgesehenen 20.000 m² Geschossfläche nicht mehr finanzierbar erscheinen. Das Planungsreferat wird beauftragt, die Bauleitplanung für das Areal der ehemaligen Funkkaserne unter Berücksichtigung einer Künstlerhoffläche von mindestens 6.000 m² Geschossfläche im Bestand fortzuführen und im restlichen Planungsgebiet ca. 14.000 m² Geschossfläche in für Künstlerinnen und Künstler geeigneten Bereichen (allgemeine Wohngebiete und Gewerbegebiete) vorzusehen. Es ist aber weiterhin zu versuchen, möglichst viel Bestand zu erhalten.

6. Das Kommunalreferat wird beauftragt, die Kaufverhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland noch im 1. Halbjahr 2005 zum Abschluss zu bringen. Das marode Abwassersystem und eventuell notwendige Altlastensanierung müssen bei der Kaufpreisermittlung berücksichtigt werden.

7. Der Stadtrat fordert die Staatsministerin beim Bundeskanzler, Beauftragte für Kultur und Medien, auf, angesichts der Untätigkeit der BIMA ihrer kulturpolitischen Verantwortung gerecht zu werden und Sorge zu tragen, dass die BIMA an einer vorläufigen und an der schnellstmöglichen dauerhaften Sicherung der Künstlerhoffläche mitwirkt. Die Einnahmen der BIMA aus Nutzungsentschädigung sind für die vorläufige Sicherung der Entwässerung zur Verfügung zu stellen. Die Stadtverwaltung prüft bei fortgesetzter Untätigkeit des Bundes, inwieweit rechtliche Mittel erfolgversprechend sind, den Bund an der Sanierung des Bereichs der Künstlerhoffläche zu beteiligen.

8. Die Verwaltung wird gebeten, dem Stadtrat darzustellen, welche leer stehenden Räume der Landeshauptstadt München (z. B. Zenettistraße) KünstlerInnen zur Verfügung gestellt werden können. Detailliert anzugeben sind:

- Anzahl, Größe und Ort der Räume

- Mietzeitraum und Konditionen

- sämtliche Kosten für Miete, Heizung etc.

9. Der Antrag Nr. 02-08/02181 der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen/RL vom 17.12.04 ist damit geschäftsordnungsgemä ;ß behandelt.

10. Der Beschluss unterliegt nicht der Beschlusskontrolle.

15.01.2005 14:14, K. Biglari E-Mail:
Initiative zur Erhaltung der Gewerbetreibenden der Domagkstr. 33

Nur noch 60 Tage!


Wir laden alle Gewerblichen Mieter der ehem. Funkkaserne Domagkstr. 33 zu einer außerordentlichen Mieterversammlung in Gebäude 99 „Kitty Cat Club“ am Mittwoch den, 26.01.05 um 19:00 ein.


Wir möchten gerne den aktuellen Stand der Dinge erörtern und alles mögliche tun, um bleiben zu können.
Wir möchten alle bitten auch ihre Nachbarn und Bekannte, welche auf dem Gelände Flächen angemietet haben zu kommen.


Mit besten Grüßen

Gremium K. Biglari, Geb. 34
Tel. 089-32479837

Steve Woodman Te. 0179-7786808
Steve@woodman.de


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